Orthopädie

Erläuterungen zu einem MRT Bild

Folgendes Leistungsspektrum biete ich im chirurgischen und therapeutischen Bereich an:

Chirurgie

Hüfttotalendoprothesen

Bei der Operation erfolgt ein kompletter Ersatz des Hüftgelenkes. Diese besteht aus Pfanne, Kopf und Schaft. Operiert wird minimal invasiv. Das bedeutet dass die Muskulatur bei der Operation NICHT durchtrennt wird. Dies hat zum Vorteil, dass es post operativ zu einer schnelleren Mobilisation und zu keiner Muskelinsuffizienz kommt.

Knieprothesen

Bei der Operation handelt es sich um einen Oberflächenersatz. Je nach Abnützung des Gelenks wird entweder eine Totalendoprothese oder eine Teilprothese, auch Halbschlitten, gemacht.

Bei der Totalendoprothese wird das gesamte Kniegelenk ersetzt. Die Kniescheibe wird je nach Schweregrad der Abnützung mit ersetzt oder belassen.

Beim Halbschlitten handelt sich es um den Ersatz einer Seite des Kniegelenks. Das heißt, entweder außen lateral oder innen medial, je nachdem an welcher Stelle sich die Arthrose befindet.

Knie-Arthroskopien

Hierbei handelt es sich um eine Spiegelung des Kniegelenks.
Diese wird angewandt bei:

  • Meniskusverletzungen
  • Kreuzbandverletzungen
  • Plica Syndrom (eine schmerzende Schleimhautfalte im Kniegelenk)
  • Abklärung von unklaren Kniebeschwerden
Fuß-Chirurgie
  • Hallux valgus: Geradestellung der ersten Zehe mittels Durchtrennung und Verschiebung des 1. Mittelfußknochens und Fixierung mittels 1-2 Schrauben. Post operativ muss ein Vorfuß-Entlastungsschuh konsequent für sechs Wochen getragen werden, damit sich ein Kallus bilden kann und der Mittelfußknochen wieder belastungsfähig wird.
  • Hammerzehe: die krallenartige Beugung der Zehe wird beseitigt.
Hand-Chirurgie
  • Schnellender Finger: das Schnappen des Fingers wird mittels Durchtrennung des Ringbandes beseitigt.
  • Karpaltunnelsyndrom: Freilegen des Nervus Medianus mittels Durchtrennung des Retinaculums, welches den Nerv komprimiert.
  • Rhizarthrose: Operation am Daumensattelgelenk; Entfernung des Vieleckbeins und Einlegen eines Seheninterponats.
  • Dupuytren’sche Kontraktur: es handelt sich um eine Schrumpfung der Sehnenplatte in der Handfläche. Bei längerem Bestehen kann es die Finger mit betreffen, wodurch es zu einer fixierten Beugestellung der betroffenen Finger kommt. Bei der OP wird dieses Gewebe entfernt.
Gerne kann ich Sie privat operieren oder aber in ein öffentliches Krankenhaus Ihrer Wahl überweisen.

Konservative Therapie

Infiltrationen

mit

  • Kortison: hierbei wird ein Gemisch aus Kortison und einem Lokalanästhetikum gespritzt. Kortison ist entzündungshemmend und schmerzlindernd. Das Lokalanästhetikum „betäubt“ vorübergehend die betreffende Region und wirkt so auch schmerzlindernd.
  • homöopathischen Mitteln
Hyaluronsäure - Therapie

Hyaluronsäure (Knorpelaufbau): hierbei wird Hyaluronsäure in das Gelenk gespritzt. Diese ist ein Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und des Knorpels und sorgt für das reibungslose Funktionieren des Gelenkes. Sie wirkt als Schmiermittel, Stoßdämpfer und Platzhalter und legt sich in die Knorpeldefekte ein.

Eigenblut - Therapie

Bei der Eigenblut – (auch ACP -) Therapie wird ca. 10 ml Blut aus der Vene entnommen und anschließend zentrifugiert. Dadurch werden die Blutzellen vom Plasma getrennt. Im Plasma befinden sich Wachstumsfaktoren, die unterschiedliche Heilvorgänge positiv beeinflussen können. Anwendung bei z.B. Arthrosen, Epicondylitis, Fersensporn, Verletzungen an Bändern, Muskeln und Sehnen, uvm.

Infusionstherapie

Es werden Schmerzmittel über die Vene verabreicht, wenn die Beschwerden so stark sind, dass sie durch Schlucken von Medikamenten nicht ausreichend gelindert werden können.

Stoßwelle
  • Die Stoßwelle ist eine hochenergetische Druckwelle, welche die Energie gebündelt (fokussiert) an einen Ort befördert. Es ist eine energiereiche, hörbare Schallwelle. Durch Freisetzung von körpereigener Wachstumsfaktoren und Steigerung des Stoffwechsels wird eine Reduktion Schmerzen erzielt. Die Durchblutung wird gesteigert und das geschädigte Gewebe kann sich regenerieren und ausheilen. Es wird somit die Selbstheilung gefördert. Es können auch Kaltdepots zertrümmert werden. Meistens wird die fokussierte Stoßwelle in Kombination mit einem pneumatischen Druckgerät, der radialen Stoßwelle, angewendet. 2-5 Sitzungen sind notwendig.
    Anwendung Radial:
  • Verspannungen
  • Muskelverhärtungen
  • Schmerzzustände der ganzen Wirbelsäule
  • verkürzte Muskulatur
    Anwendung Fokussiert:
  • Achillessehnenentzündun
  • Tennis/Golferellenbogen
  • Fersensporn
  • Kalkschulter
  • Sehnenansatzentzündungen
  • Schienbeinkantenschmerz
  • Knochenmarksödem
Cryofos

Heilerfolge durch Thermo-Schock-Therapie
Mittels einer Pistole wird flüssiges Kohlendioxid mit hohem Druck auf die zu behandelnde Stelle gesprüht. Dies bewirkt innerhalb von 30 Sekunden eine Abkühlung des Behandlungsbereich von 32 auf ca. 2-4 Grad. Als Folge werden durch Erweiterung der Blutgefäße Entzündungsstoffe abgebaut und Schmerzen gelindert.

Anwendung:

  • Bei akuten Verletzungen
  • Nach Operationen
  • Bei Sportverletzungen
  • Muskelfaserriss
  • Blutergüssen
  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen
    Gute Kombination auch mit Infiltrationen oder Stoßwelle
Laser
Laserlicht ist Licht mit besonderen Eigenschaften. Es kann sichtbar bzw unsichtbar sein und hat eine hohe energetische Energie. Es regt den Stoffwechsel der Zellen positiv an. Das Laserlicht bewirkt eine Reduktion der Schmerzen und ist zusätzlich entzündungshemmend, abschwellend und fördert die Wundheilung.

Mein spezieller LASERNEEDLE-HPD bündelt einen schwachen Laser und bringt dessen Strahlung an den Ort der Anwendung. Dies führt zu einer extrem hohen Lichtdichte, die dann die biologischen Regenerationsprozesse im Gewebe anregt.

Es ist eine nicht-invasive, schmerzfreie Therapie. Meistens sind zwischen 5-10 Anwendungen notwendig.

Anwendungen

Punktgenaue oder Flächenbestrahlung bei

  • degenerativen und akuten Gelenksbeschwerden
  • Muskelverletzungen
  • für schnelle Rehabilitation nach OPs
  • Wundheilungsstörungen
  • Psoriasis
  • Rheumatische Beschwerden
Extrakorporale Magnetotransduktions Therapie ( EMTT)
Ist eine nicht invasive Behandlungslösung für Muskel-Skelett Beschwerden. Das Gerät kann auch über die Kleidung an die Schmerzzone positioniert werden. Anschließend werden hochenergetische Magnetimpulse auf den Körper übertragen.
Die krankhaften Zellen werden positiv mit chemischen Reaktionen beeinflusst. Der Zellstoffwechsel wird reaktiviert und die physiologischen Vorgänge werden normalisiert. Ein Behandlung dauert ca. 15 min. Ca. 8 Sitzungen sind notwendig.
Einsatz bei:
  • Sportverletzungen
  • Muskelfaserriss
  • Rückenschmerzen
  • Gelenksbeschwerden
Labor
Ich habe eine Kooperation mit „Ihr Labor“. Somit kann ich Ihnen in meiner Praxis Blut abnehmen und Sie ersparen sich den Weg ins Labor. Wundabstriche kann ich neben Analyse von Punktaten ebenfalls durchführen.
Fasziendistorsionsmodell

Was ist FDM (Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos)?

Die Faszien bilden das Grundgerüst des menschlichen Körpers und sind Teil des menschlichen Bindegewebes. Werden diese Faszien verletzt, können Schmerzen und Bewegungsseinschränkungen entstehen. FDM ermöglicht durch spezielle Handgriffe die rasche Therapie dieser Beschwerden.

Welche Kosten von konservativen Behandlungen Ihre Krankenkasse übernimmt, erfragen Sie bitte in meiner Ordination.